Häufige Schädlingsfunde

Unbehandeltes Verpackungsholz gilt schon seit vielen Jahren als großes Risiko für die Verbreitung von gefährlichen Holz- und Baumschädlingen. So wurden der Kiefernholznematode Bursaphelenchus xylophilus durch seine holzbohrenden Vektoren, den Bockkäfern der Gattung Monochamus oder der Asiatische Laubholzbockkäfer Anoplophora glabripennis nachweislich durch befallene Holzpaletten aus Drittländern in Europa eingeschleppt.

Bei den strengen, seit 2013 durchgeführten Kontrollen von Verpackungsholz bei österreichischen Importeuren von Steinwaren aus China durch die Kontrollorgane des Bundesamtes für Wald wurden tatsächlich regelmäßig Beanstandungen wegen Schädlingsbefalls ausgesprochen und entsprechende Maßnahmen unverzüglich angeordnet.

Dadurch konnte verhindert werden, dass es zu weiteren Ausbreitungen dieser gefährlichen Schädlinge in Österreich gekommen ist. So wurden bei den Verpackungsholz-Kontrollen des Bundesamtes für Wald in den Jahren 2013 bis 2017 bei 16 Importsendungen aus China lebende Stadien des Asiatischen Laubholzbockkäfers gefunden.

In den letzten 2 Jahren wurden folgende Holz- und Baum-Schädlinge wiederholt entdeckt:          

 

 

Trichoferus campestris

(EPPO A2 Liste) 

Bockkäfer auf verschiedenen Laub- und Nadelbäumen

 

 

 

Arhopalus rusticus (Dunkelbrauner Halsgrubenbock) und andere Arhopalus Arten

 

 

 

Lyctidae (Lyctus) Bohrkäfer 

 

 

 

Xylosandrus sp. z.B. Xylosandrus crassiuculus (Nutzholzborkenkäfer auf verschiedenen Laubgehölzen)

 

 

 

Xylotrechus grayii

Veröffentlicht am 19.08.2021, Bundesamt für Wald